Urzeit-Fans stehen auf „roh“ Überall auf unserem Planeten suchen verzweifelte Menschen nach möglichst effektiven Diät-Formen. Sie entwickeln dabei zum Teil geradezu verrückte Methoden zum Abspecken. Eine relativ unbekannte Art der Diät ist die Steinzeitdiät, auch Paläo-Diät genannt.
Von Annika Heyen weiter
Sprüher treiben es in Langen zu bunt „Das ist für mich Schmiererei und mutwillige Sachbeschädigung“ Heiko Dörnte, Polizeihauptkommissar in Langen, ist sauer. Weil sich Unbekannte mit Sprühdosen an öffentlichem und privatem Eigentum ausgetobt haben. Zum Beispiel am Bushaltehäuschen neben dem Schulzentrum Nordeschweg. Oder an Garagentoren beim Alten Postweg Ost. Sechs Fälle von Vandalismus in zwei Tagen. Schaden: gut 2000 Euro.
Von Andreas Schoener weiter
Plötzlich gehen Schleusen auf Die Verantwortlichen der Loveparade stehen mit dem Rücken zur Wand: Die Vorwürfe mehren sich, dass Sicherheitsbedenken ignoriert und Vorschriften massiv missachtet wurden. Doch schuld will niemand sein. Die Zahl der Toten stieg gestern auf 20.
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Ein Nümmerchen kleiner, bitte Es gibt sie in allen Farben, mit Aromen, Noppen und Gleitmitteln, latexfrei und in verschiedenen Stärken. Die Auswahl an Kondomen ist riesig. Nur bei der Größe ist das Angebot laut Jugendzeitschrift „Bravo“ zu klein. Demnach passen vielen Jugendlichen die handelsüblichen Standard-Kondome nicht. Doch was kann „Mann“ tun, wenn sämtliche Verhüterlis rutschen?
Von Julia Ladebeck weiter
Amazon bringt jetzt auch Kartoffeln Milchreis per Mausklick: Neben Bücherregalen füllt Amazon jetzt auch Kühlschränke. Andere Händler wollen nachziehen – aber Experten und Verbraucherschützer sehen die Geschäftsaussichten kritisch und präsentieren lange Mängel-Listen.
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Ein Kapitän und Held wird 70 „Auf den Schirm!“ Wenn Patrick Stewart dies als Captain Jean-Luc Picard auf der Brücke der „Enterprise“ sagte, musste er oft die Föderation retten. Im wahren Leben ist er auch ein Held des Theaters, darf sich sogar Ritter der britischen Krone nennen. Heute wird er 70 Jahre alt.
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Verloren: Bremerhaven weint Der blaue, ungewaschene Glückspullover von Trainer Jogi Löw hat nichts gebracht: Die Neuauflage des Sommermärchens ist ausgeträumt. 4500 Fans erlebten gestern Abend die Fußballniederlage beim Public Viewing und weinten mit ihren Fußballidolen.
Von Nina Dobratz weiter
Mit kleinen Witzen Fehler souverän überspielt „So, dann fangen wir mal an“, heißt es. Colja Cordes reibt sich nervös die Hände und streicht verlegen sein Haar zurecht. Vor ihm steht der Chor des Schulzentrums Carl von Ossietzky (CvO) und der Humboldtschule Bremerhaven. An einem Schreibtisch sitzt Ingo Beck, Lehrer am CvO und Dozent an der Bremer Universität für Musik. Als Vorsitzender des Kreischorverbandes Wesermündung nimmt er die Prüfung ab. Drei Prüflinge, ein Ziel: der D-Chorhelferschein.
Von Joscha Hoops weiter
Obacht vor Onlinekriminellen Die großen Sommerferien haben begonnen und viele packen neben Badehose und Strandmatte ihr Net- und Notebook in den Koffer. G-Data-Experte Ralf Benzmüller rät jedoch zur Vorsicht bei der Nutzung unbekannter WLANs, Internetzugängen in Hotels und Internetcafés. Immer häufiger werden Urlauber Opfer krimineller Machenschaften.
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Gelbe Karte für Gewalttäter Die Polizei zeigt jugendlichen Gewalttätern die gelbe Karte. Wer durch Raub, Körperverletzung und Vergewaltigung mit dem Gesetz in Konflikt kommt, muss ab 1. Juli damit rechnen, auch den Führerschein zu verlieren. Oberbürgermeister Jörg Schulz (SPD) verspricht sich davon einen „heilsamen Schock“.
Von Rainer Donsbach weiter
Jagd auf den Heckenschützen Nach dem Heckenschützen aus der Lloydstraße wird jetzt auch mit Spezialermittlern gefahndet. Sie sollen den Unbekannten aufspüren, der am Sonntag gegen 18.10 Uhr mehrere Schüsse auf den Autokorso nach dem deutschen WM-Sieg gegen England abgefeuert hat. Inzwischen hat sich noch ein drittes Opfer gemeldet.
Von Rainer Donsbach weiter
Schüsse bei der Jubelfeier Eben noch gejubelt, dann der Schock: Beim Autokorso nach dem 4:1-Sieg der deutschen Nationalelf gegen England fielen gegen 18.10 Uhr Schüsse in der Lloydstraße – vermutlich aus einer Luftpistole. Ein 19-Jähriger, der den Oberkörper aus dem Schiebefenster gereckt hatte, wurde an der Schulter getroffen. Ein weiteres Projektil verletzte eine 21-Jährige durch das offene Dachfenster an der Hand.
Von Yvonne Gotthardt weiter
Rote Karte für die „Psychos“ im Internet Freundin im neuen Bikini – zack, Handykamera raus, klick, Foto machen, und ab damit ins Internet, damit alle Kumpels Freude haben? Von wegen. Der harmlose Jux könnte für miese Machenschaften missbraucht werden. Weil immer mehr Jugendliche ihre Fotos und persönlichen Daten unbesonnen im weltweiten Netz verbreiten, starten 18 Schüler eine Warn-Kampagne.
Von Susanne Schwan weiter
Das Märchen geht weiter Die Bremerhavener träumen vom nächsten Sommermärchen. 6000 Fans feiern den WM-Sieg der deutschen Fußballmannschaft. Die Polizei zieht dutzende Fahrer beim Autokorso aus dem Verkehr und sperrt die „Alte Bürger“.
Von Nina Dobratz weiter
Aus Frust wird Kreativität Jugendliche der Gaußschule III lernen in dem Projekt „Hoffnungsliebe“, ihre Aggressionen in Kreativität umzuwandeln. Sie schreiben Gedichte und Lieder. Dafür gab es jetzt den Deutschen Kinderpreis.
Von Nina Dobratz weiter
„Der Tod darf nicht das letzte Wort haben“ Es ist der Tag der langen Gespräche, der Tag für den schweren Blick nach vorn: Am Freitag werden Florian S., Henrik H. und Morten W. in Alfstedt beerdigt. Eine gemeinsame Trauerfeier in der Kirche von Ringstedt geht der Beisetzung der Jugendlichen voraus, die am späten Sonntagabend auf der K 66 zwischen Wremen und Sievern bei der Heimfahrt tödlich verunglückt sind.
Von Andreas Schoener weiter
Schüler leisten Erste Hilfe Überall liegen Menschen mit Platzwunden am Kopf auf dem Boden. Einige sind einfach ohnmächtig geworden. Blut, wohin man blickt. Die Helfer kümmern sich bereits um die Erstversorgung – beim 5. Schülerwettbewerb „Hand aufs Herz“ in der Messehalle 7 auf der Bürgerweide.
Von Viviane Strahmann weiter
Neonazis mit zwei Gesichtern Glatzkopf, Bomberjacke und Springerstiefel – für viele reicht das, um anhand dessen einen Rechtsextremen auszumachen. Doch das Bild wandelt sich, wie Andrea Röpke beobachtet hat. Anzüge, eine gepflegte äußere Erscheinung setzen sich durch. Die Journalistin ist Expertin auf dem Gebiet des Rechtsextremismus.
Von Ingrid Zöllner weiter
Tausend Tränen und tiefes Entsetzen am Tag danach Viele Augen sind verweint, einige Mädchen schluchzen leise in ihre Taschentücher. Fassungslosigkeit spiegelt sich in den Gesichtern der 10., 11. und 12. Klasse sowie der 7a des Niedersächsischen Internatsgymnasiums wider. Eine Schülerin vergräbt ihr Gesicht an der Schulter ihres Freundes. Die Schüler sind im Forum des NIG zu einer spontanen Trauerfeier für ihren Mitschüler Florian S. zusammengekommen.
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Die letzten Fans holt die Polizei von der Straße Den längsten Freudentaumel über den 4:0-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über Australien hat am Ende die Polizei auflösen müssen: Um Mitternacht sperrte sie am Sonntag die „Alte Bürger“, weil zu viele Menschen auf der Straße sangen und tanzten. Die Autofahrer hatten ihre Wagen da schon abgestellt.
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Das Märchen hat angefangen Das Fußball-Sommermärchen hat wieder begonnen. Rund 5000 Schwarz-Rot-Goldene pilgerten gestern zum Public Viewing zum „Lloyd´s“ und auf den Theodor-Heuss-Platz, ließen sich mitreißen, wie die deutsche Elf die Australier mit 4:0 schlug. Der Autokorso danach war aber so lang und so laut, als wären wir schon Weltmeister.
Von Christof Santler und Thorsten Brockmann weiter
Ungewaschen in den Puff Männer, die bei Sonja H. anrufen, sagen nie ihren Namen. Wenn sie vor der Tür stehen, verstecken sie ihr Gesicht. Sie sind 18 bis 80 Jahre alt, manche sind verheiratet, manche allein. Für die Bordellbesitzerin sind sie ganz normale Männer, die Geld zahlen für eine Dienstleistung. Ein ganz normales Gewerbe, sagt sie. Doch die Schattenseiten kennt sie auch.
Von Annabel Trautwein weiter
Teststrecke für Mini-Machos Reifenquietschen bei blaukräuselnden Rauchfahnen nervt Passanten an der Seebäderkaje. Den Willy-Brandt-Platz davor haben jugendliche Autofahrer für machohafte Spielchen entdeckt. Sie fallen auf mit kurzen Rennen, „Drifts“ und „Burn-outs“. Seit Anfang Mai hat die Polizei 289 „Tickets“ geschrieben. Eine Konsequenz: Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 20.
Von Gert-Ulrich Hensellek weiter
Aktionen gegen Sauf-Exzesse Komatrinken, bis der Arzt kommt: Immer wieder sorgen die Sauf-Exzesse Jugendlicher für Schlagzeilen. Der Alkoholmissbrauch junger Menschen hat beängstigende Ausmaße angenommen. Umso wichtiger, so Gesundheitsdezernentin Brigitte Lückert (SPD), dass Jugendliche auch in diesem Jahr mit einer Suchtwoche über Alkohol, Rauchen und andere Drogen aufgeklärt werden.
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Ein Grillplatz mitten auf der Hundewiese Ein Grill, zwei Bänke und ein einladender Tisch: Auf der Hundewiese im Bürgerpark soll Herrchen bald sein Würstchen grillen, wenn Fiffi nach dem Stöckchen sucht und mit Artgenossen herumtollt. Doch die gut gemeinten Bauarbeiten kommen bei vielen Hundehaltern alles andere als gut an. Einige denken sogar darüber nach, das Gartenbauamt anzuzeigen.
Von Thorsten Brockmann weiter
Gespannte Ruhe an der Rockerfront An der Rockerfront herrscht oberflächlich Ruhe. Doch die Polizei ist auf der Hut. Nachdem es in der Lessingstraße zwischen rivalisierenden Banden zu krawallartigen Auseinandersetzungen gekommen ist, haben die Ordnungshüter ein von den Hells Angels übernommenes Bordell in den Fokus gerückt. Das wird zurzeit umgebaut. In 14 Tagen ist Einweihung.
Von Rainer Donsbach weiter
Die Profi-Jury findet den Chor „Essenzen“ richtig gut Toller Erfolg für den Chor „Essenzen“ aus Bremerhaven: Beim 8. Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund hat der junge A-cappella-Chor in der Kategorie „Jazz vocal et cetera“ von der hochkarätig besetzten Jury die Note „gut“ erhalten. Erstmals war die Seestadt mit einem Jazz- und Popchor beim Bundes-Chorwettbewerb vertreten.
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Ampel wird scharfgeschaltet Morgen geht es endlich los. Ein Jahr später als geplant sollen gegen Mittag die Ampelbrücken auf der Grimsbystraße scharfgeschaltet werden. Lichtzeichen über der Fahrbahn machen dann je nach Verkehrslage deutlich, welche der drei Spuren in welche Richtung befahren werden darf. Staus im Feierabendverkehr sollten dann der Vergangenheit angehören.
Von Rainer Donsbach weiter
Rowdys bekommen Besuch Aggressive Fußballrowdys machen der Polizei in Niedersachsen zu schaffen – jetzt bereiten sich die Sicherheitskräfte auf die Fußball-WM in Südafrika vor. 185 Problemfans wurden in Niedersachsen vor dem Vorbereitungsspiel Deutschland gegen Ungarn am 29. Mai gezielt besucht und ermahnt, keine Gewalttaten zu begehen.
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Sichere Netze sind unsichtbar Verbraucher müssen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs von voriger Woche keinen Schadenersatz zahlen, wenn Fremde ihren ungesicherten WLAN-Zugang zum Internet für illegale Aktivitäten wie das Herunterladen von Raubkopien nutzen. Dennoch schützt man sein Netzwerk besser mit einigen Sicherheitsvorkehrungen.
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Licht für Internet und Kernfusion Licht wie jenes des Lasers kommt in der Natur nicht vor. Bereits Einstein sagte die im völligen Gleichtakt schwingenden Wellen vorher, inzwischen schneiden Laser schwere Stahlplatten und erleuchten kleinste Details im Inneren einzelner Zellen. Vor 50 Jahren wurde der erste Laser der Öffentlichkeit präsentiert.
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Schneller Klick ins Internet Ein schneller Datenzugriff – für viele Internetnutzer auf dem flachen Land noch ein Fremdwort. Für mehr als 100 000 Haushalte zumindest in Nord- und Südniedersachsen sowie in der Heide ist jetzt aber Besserung in Sicht: Bis Ende 2011 wird dort das Breitband-Netz ausgebaut. Profitieren werden davon auch die Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch.
Von Gerd Wöhlecke weiter
Revierkämpfe im Milieu Die „Hells Angels“ drängen in die Bremerhavener Rotlichtszene. Ein Mitglied der Gang hat nach Erkenntnissen der Polizei das Bordell „Candyhouse“ übernommen. Sehr zum Missfallen des Motorradclubs „Gremium“, der in der Stresemannstraße eine Filiale unterhält. Zwischen Mitgliedern beider Gruppen ist es bereits zu krawallartigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei ist alarmiert.
Von Rainer Donsbach weiter
Schwanger? Nee, lieber nicht! Die Erfindung der Pille machte Verhütung so einfach wie nie zuvor. Trotzdem – auch 50 Jahre später kichern und schämen sich viele junge Mädchen, wenn es um Verhütung geht. Zwar gilt die Pille den meisten heute als der sicherste Schutz vor Schwangerschaft. Aber zum Frauenarzt gehen, Rezept holen, schlucken und Sex haben – so einfach ist das alles eben doch nicht.
Von Annabel Trautwein weiter
Jugend will ein Dach überm Kopf Ratlose Blicke. Einer aus der Gruppe steckt sich eine Kippe an, ein anderer zuckt mit den Schultern: „Wir sind nicht sauer, aber enttäuscht“, bringt es Leenert Meyer (16) aus Wehdel auf den Punkt. Seit 20.30 Uhr am Mittwochabend ist klar: Der Traum von einer Überdachung ihres Treffpunkts am Brunnen ist erstmal auf Eis gelegt. Stattdessen müssen sie sich bewähren.
Von Gitte Diener weiter
Heiß auf Vanille und Erdbeer Die Bremerhavener werden oft für ihre Toleranz und Weltoffenheit gelobt. Wenn es aber ums Eis geht, sind sie konservativ. Neben Schoko, Vanille und Erdbeer kommt ihnen nur wenig Neues in die Tüte. Die NORDSEE-ZEITUNG hat sich in Bremerhavener Eisdielen umgeschaut und trotzdem ein paar Neuigkeiten entdeckt.
Von Oliver Brandt weiter
Keine Wand ist vor Luis’ Kunst sicher „Paulas“ Gesicht besteht vorerst aus ihrem Nasenloch. In schnellen feinen Strichen schraffiert Luis es dunkel, groß wie seine Faust. Mannshoch soll es werden, das Porträt der Worpsweder Malerin, die der Paula-Modersohn-Schule ihren Namen lieh – und die ein Junge aus Mexiko nun auf dem Schulflur verewigt. In Scharen umringt von Achtklässlern, die dem 15-Jährigen über die Schulter schauen.
Von Susanne Schwan weiter
Angriff auf Schüler-Daten Das Online-Netzwerk SchülerVZ hat offenbar erneut mit einem Datenleck zu kämpfen: Ein Computerexperte griff einem Bericht der Internetseite Netzpolitik.org zufolge 1,6 Millionen Datensätze von überwiegend minderjährigen Schülern ab. Dies entspreche rund 30 Prozent aller Nutzerprofile des Netzwerks.
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Plötzlich war ein Loch im Haus Eben noch war die Kunstfertigkeit der Baggerführer gerühmt worden. Da passierte das Malheur: Beim Abriss des Schrotthauses in der Bremerhavener Straße 3 stürzte plötzlich ein Teil des Nachbargiebels mit ein. Nun klafft in der ersten Etage ein riesiges Loch. Glück im Unglück: Zur Zeit des Unfalls hielt sich niemand im Haus auf.
Von Rainer Donsbach weiter
Wellnesshotel mit Station für Naturkundler Eine Robbe auf der Sandbank oder eine Containerbrücke mit Wohngelegenheit: Die Entwürfe der Braunschweiger Architekturstudenten für die Bebauung der Weserinsel Langlütjen II sind fantasievoll bis skurril.
Von Frank Lorenz weiter
Archäologen graben Siedlung aus An der Heisiusstraße in Arbergen wird gegenwärtig ein Mehrfamilienhaus gebaut. Es geht jedoch nicht darum, wer hier in Zukunft wohnen wird, sondern darum, wer hier früher mal gewohnt hat.
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Mit dem Baby nicht allein Mit einer „Präventionskette“ will die Stadt ab sofort vermeiden, dass die Kosten für „Hilfen zur Erziehung“ bei Kindern aus schwierigen familiären Verhältnissen weiterhin explodieren. Darum hat der Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen beschlossen, für dieses und nächstes Jahr jeweils 180 000 Euro zusätzlich in Projekte zum frühzeitigen Schutz des Kindeswohls zu investieren.
Von Susanne Schwan weiter
Geheimsache: Neonazis sind in der Stadt In Bremerhaven hat es am Sonnabend, 17. April, ein illegales Konzert von zwei rechtsextremistischen Bands gegeben, die der sogenannten Combat-18-Gruppierung zugerechnet werden. Das Konzert soll laut des Informationsdienstes Recherche Nord von etwa 70 bis 100 Rechtsextremisten besucht worden sein. Hans-Joachim von Wachter, der Leiter des Verfassungsschutzes des Landes Bremen, bestätigte die Informationen des Recherche-Dienstes gestern.
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Das ist neu: Patrouille im Rotlichtviertel Kondome und ein Stadtplan sind Begrüßungsgeschenke des Gesundheitsamts für Prostituierte; der Plan, damit sie den Weg zur Untersuchung finden. Seit Streichung der Meldepflicht hat sich das freiwillige Beratungsangebot positiv entwickelt. Alarmierend: Jede vierte Untersuchung endet mit der Diagnose „Geschlechtskrankheit“.
Von Gert-Ulrich Hensellek weiter
Der Heidi-Mythos wankt Bis heute zieht der Mythos vom Schweizer Waisenkind Heidi Touristen aus aller Welt in die Alpen. Vor majestätischer Bergkulisse, malerischen Holzhäuschen und grasenden Kühen lassen sie sich im „Heididorf“ Maienfeld ablichten, wo die Schriftstellerin Johanna Spyri vor 130 Jahren ihren Welterfolg verfasste. Doch Spyris Ruhm ist angekratzt.
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Das Eis der Vergangenheit Kinder drängen sich vor Aquarien mit Oktopussen, Erwachsene stehen Schlange für ein Stück Vulkangestein, Forscher erläutern ihre Arbeit betont begreiflich: Mehr als 2500 Besucher sind am Sonntag zum Tag der offenen Tür ins Alfred Wegener Institut (AWI) gekommen, um sich einen Überblick über Polar- und Meeresforschung zu verschaffen.
Von Daniel Wehner weiter
„Bei 25000 Demonstranten ist die Aktion ein Erfolg“ Mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette vom Atomkraftwerk (AKW) Brunsbüttel über Hamburg bis zum AKW Krümmel in Geesthacht wollen Atomkraftgegner morgen ein Zeichen setzen. Warum man ein Teil der Menschenkette werden sollte, begründet Organisator Thorben Becker vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) im Gespräch mit Yvonne Stock.
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Die Sail wird so groß wie nie Zur Sail werden selbst im Alten Hafen die Segelschiffe in Dreierpäckchen nebeneinander liegen. Um alle 221 angemeldeten Schiffe willkommen heißen zu können, müssen auch die Kajen im Fischereihafen belegt werden. Das Windjammerfestival Ende August soll so groß werden wie noch nie. Der Basar Maritim wird sich erstmals bis vors Deutsche Schiffahrtsmuseum ausdehnen.
Von Thorsten Brockmann weiter
Umbau bei laufendem Betrieb Die Justizvollzugsanstalt hat zehn Zellen eingebüßt – vorübergehend. Die Schlafräume für Freigänger im Eingang der Nordstraße wurden als erstes plattgemacht zugunsten einer neuen Eingangsschleuse. Wenn die große Modernisierung des „Seestadt-Knastes“ für acht Millionen Euro 2016 beendet ist, wird Ersatz da sein.
Von Gert-Ulrich Hensellek weiter
Mit Musik gehen sie auf Fang Was sind die Zeichen für Rechtsextremismus, was sind seine Symbole? Mit welchen Strategien werben seine Verfechter um Anhänger, wie wichtig ist dabei das Internet? Fragen, auf die eine Ausstellung im Haus der Wissenschaft seit gestern Antworten gibt. Gestern Abend eröffnete Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) die Wanderausstellung zum Rechtsextremismus.
Von Ralf Sussek weiter
Virtuelle Maschine kostenlos Normalerweise reicht ein Betriebssystem auf einem Rechner völlig aus. Doch was tun, wenn das Steuerprogramm unter Mac OS X oder Linux nicht läuft oder wenn das Lieblingsprogramm aus XP-Zeiten mit Windows 7 nicht kompatibel ist? Eine Lösung ist eine virtuelle Maschine, kurz VM genannt.
Von Sandra Schipp weiter
Mageres Ergebnis für FDP-Landeschef Dr. Oliver Möllenstädt bleibt Landesvorsitzender der FDP. Allerdings verpassten ihm die Delegierten beim Landesparteitag am Sonnabend in Bremen einen Denkzettel. Möllenstädt erhielt 38 von 60 abgegebenen Stimmen (63 Prozent). Er ist seit einem Jahr im Amt. 2009 erhielt er mit 41 von 57 Stimmen noch 72 Prozent. Im Vorfeld hatte es Querelen um seine Äußerung gegeben, dass Frauen sich selbst schlechter bezahlte Jobs aussuchen würden.
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Mit deutschen Tugenden zum „Superstar“ Nach gefühlten 5000 Aufrufen zur telefonischen Zuschauerabstimmung war es am frühen Sonntagmorgen soweit: Der gebürtige Iraner Mehrzad Marashi (29) wurde Deutschlands Superstar 2010, obwohl sich die Jury geschlossen für seinen Rivalen Menowin Fröhlich (22) ausgesprochen hatte. Doch das Fernsehpublikum entschied zu 56,4 Prozent anders.
Von Christoph Driessen weiter
Fanatische Liebe zum Verein Sie basteln in ihrer freien Zeit Fahnen und Spruchbänder. Damit gehen die Jugendlichen einer bestimmten Gruppe jedoch nicht auf die Straße, um sich für etwas einzusetzen. Sie gehen ins Sportstadion – und das an jedem Wochenende. Die Rede ist von sogenannten „Ultràs“.
Von Tim Bartling, 16 Jahre, weiter
Gegen Rassismus im Stadion Politik hat im Fußballstadion nichts zu suchen? Das mag mancher sich wünschen, die Realität aber sieht anders aus. Politisches ist dort durchaus präsent, und oft in hässlicher Ausprägung – diskriminierende Rufe, Schmähgesänge, Extremismus.
Von Thomas Kuzaj weiter
Umbau-Ende? Abgefahren! Der Umbau des Hauptbahnhofs wird voraussichtlich nicht bis zum Sail-Beginn fertig. Entgegen der bisherigen Zusage der Deutschen Bahn wird sich – so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis – der Eingangsbereich im Erdgeschoss am 25. August noch als Baustelle zeigen. Immerhin würden aber die neuen Bahnsteige pünktlich fertig – und die Aufzüge.
Von Susanne Schwan weiter
Pornos im Web prägen Jugend Internet-Pornos sind im Alltag von Jugendlichen angekommen. In den vergangenen Jahren nutzten immer mehr der 13- bis 17-Jährigen das Netz, um sich Sex-Filme anzuschauen. Das bestätigt eine neue Studie der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Von Sperren der Internet-Seiten hält deren Leiter aber nichts.
Von Kathrin Weigert weiter
Rekord-Kokainfund im Hafen Den bislang größten Kokainfund in Deutschland haben Drogenfahnder im Hamburger Hafen gemacht. In einer Ladung Holzbriketts aus Paraguay entdeckten sie am Montag die Rekordmenge von 1,3 Tonnen des Rauschgiftes im Wert von rund 40 Millionen Euro.
Von Hans-Jürgen Ehlers weiter
Polizei schützt Jugendliche vor Knast Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will jugendliche Straftäter vor dem Knast bewahren. Damit sie nicht in eine kriminelle Karriere abrutschen, werden sie intensiv von Polizeibeamten betreut. Hannover-Korrespondent Kurt-Peter Christophersen sprach mit dem Minister über sein Projekt.
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Im Kampf um Daten hilft nur Zähigkeit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) droht dem sozialen Netzwerk Facebook wegen dessen Datenschutzregeln mit einer Löschung seines Kontos. Helfen wird das kaum, denn die Daten sind längst im Netz. Wer nach Informationen über sich selbst sucht, erlebt mitunter Überraschungen.
Von Johannes Frewel weiter
Heute radeln wir um die Welt Rund ums Schaufenster Fischereihafen findet heute und morgen eine Fahrrad-Messe statt – und dazu sollen die Bremerhavener einmal um die Welt radeln: exakt 40 026 Kilometer kommen zusammen, wenn 1601 Radfahrer eine 25-Kilometer-Runde durch die Stadt fahren.
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Kinder sind oft Unfallopfer Verkehrsunfälle und Verbrechensbekämpfung gehören zum Alltag von Polizisten. Gelegentlich beschäftigen sie sich aber auch mit Statistiken, zum Beispiel für den jährlichen Verkehrsunfallbericht. Das aktuelle Zahlenwerk für 2009 stellte Ullrich Köster, Leiter der Schutzpolizei Bremerhaven, gestern vor.
Von Oliver Brandt weiter
Komasaufen: Bayern liegt an der Spitze Wenn Kinder und Jugendliche zu Alkohol greifen, endet das immer häufiger in der Notaufnahme. Mit Vollrausch ins Krankenhaus – das ist allerdings weniger ein Problem in den Metropolen. Nicht Berlin, Hamburg oder Frankfurt führen die Rangliste der stationären Behandlungen von akutem Rausch an. Es sind vor allem mittelgroße Städte. Vermehrt betroffen ist Bayern.
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Hippies mit Bärten gesucht Erst mal ein Bier. Das wird immer fällig, wenn Frank Lehmann wieder mal was durchdenken muss. Das Kaltgetränk dürfte zu den Hauptrequisiten gehören, wenn „Neue Vahr Süd“, der Bestseller des gebürtigen Bremers Sven Regener, jetzt verfilmt wird.
Von Klaus Mündelein weiter
50 Jahre Sterne für die Stars Gerührt stand der gebrechliche „Easy Rider“-Star Dennis Hopper Ende März neben seiner Sternenplakette auf dem Hollywood Walk of Fame. Der krebskranke Schauspieler war zur Enthüllung des 2403. Sterns auf Hollywoods berühmten Bürgersteig erschienen. Begonnen hat die Geschichte der Ruhmesstraße mit der ersten Sternenverleihung vor 50 Jahren.
Von Barbara Munker weiter
Mit dem Fahrrad um die Welt Die Freiluftsaison im Schaufenster Fischereihafen wird eröffnet: Am Wochenende, 10. und 11. April, dreht sich bei der Fahrrad- und Freizeitmesse alles um den Drahtesel.
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Den Briefkasten wiederbeleben Ging man früher morgens zu seinem Briefkasten, fand man darin oft einen Brief von Freunden oder Verwandten. Heute bekommt man solche Nachrichten nur noch per E-Mail, und der Briefkasten dient als Rechnungssammelkasten. Mit Glück gibt es noch mal eine Postkarte zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Um dieses Sterben des Briefkastens zu beenden, gibt es postcrossing.com.
Von Swaantje Wilcken weiter
LINK: Postcrossing.com
Stadt Bremen ist Testmarkt für Produkte Die Stadt Bremen ist Deutschland im Kleinformat. Bei Altersstruktur, Kaufkraft und vielem mehr bildet sie den bundesweiten Durchschnitt ab. Das machen sich Marktforscher zunutze. In Bremen testen sie Saft, Kopfschmerztabletten und Waschmittel, bevor diese woanders in die Läden kommen.
Von Irena Güttel weiter
Lodernde Flammen trotzen dem Regen Mutprobe an den Ostertagen: Wer traut sich ran an die lodernden Osterfeuer? Zum Beispiel Maurice (11) und Chris (8) bei dem Feuer der Kinder- und Jugendfarm, ebenso die Geschwister Marvin (12) und Jacqueline (9) beim Osterfeuer des Eis- und Rollsport Clubs (ERC).
Von Yvonne Gotthardt weiter
Gespeicherte Glaubwürdigkeit Auf den Finanzmärkten beurteilen Rating-Agenturen die Kreditwürdigkeit von Firmen und Staaten. Für Verbraucher gibt es ein vergleichbares Verfahren: Auskunfteien wie die Schufa, Creditreform, Infoscore und Bürgel stufen ihre Bonität vor Geschäfts- und Vertragsabschlüssen im Auftrag von Banken und Firmen durch Berechnung eines sogenannten „Scoring“-Werts ein.
Von Sebastian Bronst weiter
Likördrops aus der Flasche Das Patent ist angemeldet, ein Gastonomie-Preis ist in Aussicht: Mit „Drop ’n Go“ hält die Molekularküche auch Einzug in den Supermarkt. Bis Weihnachten soll das kleine Fertigprodukt aus dem Fischereihafen bundesweit in den Regalen stehen.
Von Thorsten Brockmann weiter
„König von Mallorca“ im Rentenalter „Ein Bett im Kornfeld“ läuft immer und überall, wo er auftaucht – auch heute noch, fast 35 Jahre nach dem Erfolgshit von Jürgen Drews. Der einstige Schlagerbarde und heutige Partymann ist allgegenwärtig in TV-Shows, auf Feten, bei Schlager-Events – und mindestens einmal pro Woche regiert er als „König von Mallorca“ den „Ballermann“. Am 2. April wird der jung gebliebene Partyanimateur mit dem schulterlangen Haar 65 Jahre alt. Sein Lebensmotto beschreibt er kurz vor seinem Geburtstag so: „Sex, No Drugs and Rock ’n’ Roll.“
Von Juliane Albrecht weiter
Besuch vom „Checker“ Kennt ihr Thomas Karaoglan, den „Checker“? Gerade mal 17 Jahre alt ist er und sehr überzeugt von sich als Showtalent. Bis vergangenen Sonnabend sang er wöchentlich im Fernsehen vor einem Millionenpublikum bei „Deutschland sucht den Superstar“ von RTL. Am Dienstagabend war der „Checker“ heimlich in der Stadt – und sorgte dennoch für einen kleinen Auflauf kreischender Mädchen.
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Beziehung ist ein Gerücht Es wurde ein anstrengender Abend für die US-Schauspieler Jennifer Aniston und Gerard Butler. Ihr Film „Der Kautions-Cop“ wurde bei der Deutschlandpremiere am Montag in Berlin nur mit zurückhaltendem Applaus aufgenommen. Und dann mussten sie auch noch Liebesgerüchte dementieren.
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Ausflug in die Fantasiewelt Man kann drei Sorten von Träumen unterscheiden: die Zukunftsträume, die Tagträume und die Alpträume. Von einem glanzvollen Ereignis in der Zukunft zu träumen, ist natürlich am einfachsten.
Von Elisabeth Lüdeking weiter
Zu Ostern lodern die Flammen Für die einen ist es die erste Freiluft-Party des Jahres, für andere beliebtes Feiertagsritual – das Osterfeuer gehört für viele zu Ostern wie bunte Eier und Osterhase. In diesem Jahr werden in Bremerhaven vier große Feuer entzündet. Am Sonnabend werden die Flammen in Lehe und Geestemünde lodern, für Sonntag lädt der Geestemünder Schützenverein ein.
Von Julia Ladebeck weiter
Nachhilfe beim Schlummern Es ist eine der uralten Fragen der Menschheit: Wie kriegt man Teenager ins Bett? Allein, versteht sich, und vor Mitternacht? Schottische Schulen ziehen jetzt die Konsequenzen aus der Beobachtung, dass allzu viele Teenager übermüdet zum Unterricht erscheinen. In einem Pilotprojekt der Stadt Glasgow wird an vier Lehranstalten ein „Schlafunterricht“ eingeführt.
Von Jochen Wittmann weiter
Pausen füllen unsere Zeit mit Leben Die Bezeichnung ist falsch. Es ist keine Zeitumstellung, die uns heute Nacht wieder grübeln lässt: eine Stunde vor oder zurück? „Wir stellen die Uhr“, sagt der Hamburger Zeitforscher Professor Ulrich Mückenberger. „Die Zeit aber können wir nicht festhalten.“
Von Kathrin Weigert weiter
Jugendliche sollen nicht wegschauen Es kann jederzeit, überall und auch am helllichten Tag passieren. Ein Mensch wird belästigt, bedroht, beraubt oder tätlich angegriffen – auf offener Straße, im Bus, auf öffentlichen Plätzen und somit vor den Augen von Zeugen. Immer häufiger sind in solche Gewaltvorfälle junge Menschen verwickelt – ob als Opfer, Täter oder Zeuge. Gerade deshalb hat sich die polizeiliche Kriminalprävention mit ihrem neuen Medienpakt „Weggeschaut ist mitgemacht“ das Ziel gesetzt, bei Kindern und Jugendlichen eine Kultur des Hinschauens und Helfens zu fördern.
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Link: Aktion-tu-was.de
Weltweit Licht aus fürs Klima An diesem Sonnabend soll eine Welle der Dunkelheit um den Globus gehen. Die Umweltorganisation WWF erhofft sich ein Signal für den Klimaschutz, wenn in allen Haushalten das Licht ausgeschaltet wird.
Von Wolfgang Bunse weiter
Persönliche Daten für alle sichtbar Online-Netzwerke wie Facebook oder MySpace gehen nach einer Studie der Stiftung Warentest äußerst willkürlich mit Nutzerdaten um. Vor allem die großen US-amerikanischen Portale beschränkten die Rechte der Verbraucher zum Teil massiv.
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Weniger Drogentote in Deutschland In Deutschland gibt es wieder weniger Drogentote - die Zahl sank auf den niedrigsten Stand seit 2006. Nach Angaben der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans starben im vergangenen Jahr 1331 Menschen an Drogen, acht Prozent weniger als im Jahr zuvor.
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Rotierende Bratpfanne und Schussfahrten Eine rotierende Bratpfanne zählt zu den Attraktionen der Osterwiese. Das Bremer Frühlings-Volksfest auf der Bürgerweide beginnt am Freitag, 26. März. Es dauert bis zum 11. April und öffnet täglich von 13 bis 23 Uhr. Nur Karfreitag bleiben die Buden und Karussells geschlossen.
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Trauer um tote Taucherin „Bis zum Steg ist sie noch gekommen …“ Jens Henning, Angestellter der Tauchbasis Kreidesee in Hemmoor, ist die Bestürzung anzumerken, als er sich daran erinnert, wie die 40-jährige Frau aus Schwanewede nach ihrem Ausflug in die Tiefe unerwartet verstarb. Die Polizei gab gestern „gesundheitliche Gründe“ als Todesursache an.
Von Andreas Schoener weiter
Auswandererhaus
Millionster Besucher erwartet „Seid umschlungen Millionen“ – ganz so wild wie in Beethovens Ode „An die Freude“ wird die Begrüßung vielleicht nicht werden. Dennoch darf sich der millionste Besucher des Deutschen Auswandererhauses (DAH) auf einiges gefasst machen. Ende des Monats wird er erwartet.
Von Rainer Donsbach weiter
Arzt für den linken Haken Eins auf die Nase und schon floss das Blut in Bahnen aus derselben. Für Ringarzt Dr. Dirk Netzer nichts Spektakuläres. Der Nachwuchsboxer bekam nach dem Kampf in der Walter-Kolb-Halle eine Kompresse verpasst, und dann war das Malheur behoben. „Zum Glück passiert bei den Amateur-Boxkämpfen wenig“, sagte Netzer. Trotzdem saß er am Ringrand in Bereitschaft.
Von Yvonne Gotthardt weiter
Jagd auf Schwarzfahrer im Internet Immer wieder nutzen Internet-Piraten das Funknetzwerk WLAN, um sich illegal Musik oder Handy-Klingeltöne aus dem Netz herunterzuladen. Wer für den Schaden haftet, will jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) klären.
Von Martin Oversohl weiter
Rauschgift für 100 000 Euro gefunden Bei der Kripo wurde in den vergangenen Wochen gegen zwei 27 und 28 Jahre alte Männer wegen Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt. In der vergangenen Woche wurden nun Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts vollstreckt.
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30500 Euro für ein Lied Bis zu 30 500 Euro für ein Lied aus dem Internet – ein Schock für Kirstin Hein aus Dorum. Anwälte behaupteten, sie habe auf einer Tauschbörse illegal Musik heruntergeladen. Dafür sollte sie zahlen. Dabei habe die Familie zum angeblichen Tatzeitpunkt gar kein Internet gehabt, sagt sie. Wie viele Betroffene fand sie Rechtshilfe beim Verbraucherschutz – doch ein mulmiges Gefühl bleibt.
Von Annabel Trautwein weiter
„Asoziale“ im Handy aufgelistet Jetzt gibt es für alle, die es wissen wollen, ein neues App, eine Mobilfunkanwendung für das iPhone, mit dem sich die Briten über den gesellschaftlichen Status ihrer Nachbarschaft informieren können. Das „ASBOrometer“ wurde in kürzester Zeit zur populärsten kostenlosen Mobilfunkanwendung des Königreichs.
Von Jochen Wittmann weiter
Lena haut den Raab um Dass Stefan Raab derart ins Schwärmen gerät, hätte wohl niemand erwartet. „Das war echt der Hammer, das war sehr, sehr berührend“, flötete der TV-Entertainer mit dem Bulldoggencharme. „Du bist ein Chamäleon, eine Gazelle, eine Nachtigall, ein Wolpertinger.“ Das angebetete „Mischwesen“ ist die 18-jährige Lena Meyer-Landrut aus Hannover, Finalistin im Vorentscheid zum Eurovision Song Contest.
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Im Pool geht die Party ab „Das war einfach toll. Das Bad war komplett ausgelastet.“ Alexander Schütz, Leiter der Moortherme „Aqua Vitales“, zeigt sich in höchstem Maße erfreut von dem Erfolg der jüngsten Pool-Party. In Spitzenzeiten seien bis zu 400 Kinder und Jugendliche im Wasser gewesen. Das Angebot hat „glatt ins Schwarze“ getroffen.
Von Andreas Schoener weiter
Frau kämpft um ihre Freiheit „Dann fordere ich Freiheit – Lebensgenuss!“ Eine Forderung, die heute verständlich, aber vor rund 100 Jahren noch eine taffe Forderung für ein junges Mädchen war. Nicht ohne Grund wurde Frank Wedekinds Stück „Franziska“ schon kurz nach der Veröffentlichung 1911 zensiert. Wedekinds Franziska passte damals halt einfach nicht ins Bild der Frau.
Von Tim Bartling weiter
Kleinkunst ganz groß Lachen ohne Reue. Das verspricht Ingo Oschmann allen, die sich sein Solo-Program „Wunderbar – es ist ja so!“ ansehen. Ob das stimmt, davon kann man sich am Sonntag, 21. März, im Theater im Fischereihafen (TiF) ein Bild machen.
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Rauschende Nacht der Goldjungen Los Angeles. Christoph Waltz musste nicht lange warten. Gleich zu Beginn der Oscar-Gala – als erster Preisempfänger – krönte Hollywoods Filmakademie den Österreicher zum besten Nebendarsteller des Jahres. Niemand hatte an dem Siegeszug des „Inglourious Basterds“-Stars wirklich gezweifelt, nur er selbst wollte dies bis zuletzt nicht wahrhaben.
Von Barbara Munker weiter
Mit Köpfchen an den Kopf Die Kundin strahlt, als Hülya Findikli ihr die letzte Haarsträhne zurechtkämmt. Die Dame ist offensichtlich zufrieden. „Frisuren müssen typgerecht sein“, findet die Friseurmeisterin. Deshalb steht die Beratung der Kunden im „Frisör Hülya“ an erster Stelle. Für ihre Teams sucht Hülya Findikli jetzt Verstärkung.
Von Julia Ladebeck weiter
Angeblich Topmodel gesucht Der Titel klingt anmaßend: Wenn Heidi Klum „Germany’s next Topmodel“ sucht, dann findet sie zwar hübsche Mädchen und Werbegesichter – aber bislang niemals ein Topmodel.
Von Patrick T. Neumann weiter
Zwischen Sein und Schein US-Meisterregisseur Martin Scorsese erzählt nach dem Bestseller von Dennis Lehane die Geschichte des US-Marshalls Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio), den es 1954 zur Hoch- Zeit des Kalten Krieges auf eine finstere Gefängnisinsel für psychisch kranke Schwerverbrecher verschlägt: „Shutter Island“.
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Künftig proben Bands im Jugendraum Düring. Der verwaiste Jugendraum im Ortsgemeinschaftshaus in Düring soll eine neue Funktion erhalten. Er soll in Zukunft als Probenraum für Bands dienen. „Damit kommen wir einem der Wünsche nach, die Jugendliche beim 2. Loxstedter Jugendforum im Oktober als Arbeitsauftrag formuliert haben“, freut sich Jugendpfleger Leo Mahler.
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18-Jähriger entschlüsselt "Bibelcode" 1997 behauptet ein amerikanischer Journalist, Geheimbotschaften in der Bibel gefunden zu haben. Der „Bibelcode“ offenbare eine jahrtausendealte Prophezeiung: den Mord an Israels Staatschef Rabin. Zwölf Jahre später will ein Schüler aus Düring wissen, was dahinter steckt. Marcel Völschow (18) rechnet nach – und wird Zweiter bei „Jugend forscht“.
Von Annabel Trautwein weiter
Sprachwitz und Smash-Hits Sie kennen kein Pardon, sie treten auf, und jetzt treten sie auch noch nach: Mit der neuen „UÄH!“-Tour startet die A-cappella-Truppe Füenf einen weiteren
Angriff auf das Zwerchfell ihres Publikums: am Sonnabend, 6. März, im Theater im Fischereihafen.
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Schüler leben die Demokratie Bremerhaven. Ihre Grundrechte auf Demonstration und freie Meinungsäußerung wollten sie sich nicht nehmen lassen. Obwohl die Teilnahme an der Demonstration als „unentschuldigtes Fehlen“ gilt, hatten sich rund 300 Schüler in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule versammelt. Mit der Veranstaltung und dem anschließenden Marsch zum Stadthaus machten sie ihrem Ärger über das Turbo-Abitur Luft.
Von Oliver Brandt weiter
Schüler gehen auf Berufstour Handwerksbetriebe buhlen um qualifizierte Auszubildende. Auf Initiative der Handwerkskammer hatte die Firma Elektro Sasse Schüler eingeladen, die Interesse an Elektroberufe zeigen. „Wir wollen Kandidaten ansprechen, die bei der Berufswahl noch nicht sicher sind“, sagt Regina Falke.
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Cannabisplantage in Leherheide Eine professionell angelegte Cannabisplantage hat die Polizei in einer Leherheider Wohnung ausgehoben. Ein junges Paar (23 und 26 Jahre) wurde festgenommen.
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Kölner Sorgen treffen Pinguins nicht Bremerhaven. Zusätzlich zu den sportlichen Sorgen kamen in dieser Woche noch von anderer Seite schlechte Nachrichten für die Fischtown Pinguins. Die Kölner Haie stehen vor der Insolvenz. Das berührt die Pinguins insofern, als sie fünf Spieler des DEL-Clubs per Förderlizenz unter Vertrag haben, vier davon sind derzeit in Bremerhaven. Doch Manager Hans-Werner Busch gibt Entwarnung: „Egal, wie es in Köln weitergeht, für diese Saison ändert das für uns nichts.“
Von Lars Brockbalz weiter
Nägelkauen mit den Pinguins Jetzt sind gute Nerven gefragt, denn heute kommt es im Eisstadion zu einem Freitags-Krimi. Sechs Spieltage vor Schluss der Hauptrunde in der 2. Eishockey-Bundesliga gilt es für die Fischtown Pinguins, den Vier-Punkte-Vorsprung auf den Platz in der Abstiegsrunde zu verteidigen. Zum heutigen Spiel gegen Ravensburg sollten die Fans Handschuhe mitbringen – damit sie vor lauter Spannung nicht auf den Nägeln kauen.
Von Lars Brockbalz weiter
Orca ertränkt seine Trainerin Orlando. „Inspirierend und sensationell“, mit „aufregenden neuen Verhaltensweisen“ der Killer-Wale. So wirbt die „Sea World“ in Orlando (Florida) um Besucher. Millionen Touristen auch aus Deutschland folgen jährlich der Einladung. Doch am Mittwoch gesellen sich Entsetzen, Schock und Schreie zur täglichen Mittags-Show.
Von Friedemann Diederichs weiter
Japaner hat deutschen Reim drauf Die deutsche Reimkultur musste seit Jahren immer mehr Rückschläge einstecken. Von Dichtern und Denkern zu Rappern mit den Namen „Frauenarzt“, „King Orgasmus One“ und „Bass Sultan Hengzt“.
Von Tim Bartling weiter
Wortgefechte um französische Literatur Tock, tock, tock… Soraya Rifakis Schuhe klappern auf dem Asphalt. Wir sind in der Contrescarpe in Bremen und eilen zum Institut Français. Ein letztes Mal tauschen unsere Französischlehrerin, Soraya und ich uns aus, beraten über die Argumente, die für das Buch „L’âge d´ange“ sprachen.
Von Franziska Kröger, Lloyd Gymnasium weiter
Vom Premierminister zum "Prime Monster" Die Gerüchteküche wusste schon seit langem von Gordon Browns cholerischen Anfällen. Wenn den britischen Premierminister die Wut packte, soll die Büroeinrichtung gelitten haben. Da seien Mobiltelefone durch die Luft geworfen, Schränke getreten und Faxgeräte demoliert worden.
Von Jochen Wittmann weiter
Schulspitzel im Schlafzimmer Die Vorwürfe sind haarsträubend: Mit Hilfe von in Schul-Laptops eingebauten Web-Kameras sollen Lehrer im US-Staat Pennsylvania Schüler bespitzelt haben.
Von Frank Brandmaier weiter
Popper, Punk und Rüpel Ende Februar wird inzwischen traditionell an drei Tagen das Boot gerockt. Bereits im dritten Jahr steht das kleine Bootrock-Festival auf dem Zettel, bei dem allabendlich drei bis vier Bands das MS „Treue“ in Bewegung versetzen wollen. Zum Auftakt besteigen die Bühne akustische Folker, heisere Bluesfreunde sowie dezente Popper mit Elektronik.
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Mehr Schüler für die Wirtschaft Im Sommer 2012 werden deutlich mehr Abiturienten auf den Ausbildungsmarkt und an die Hochschule strömen. Denn dann ist der doppelte Abiturjahrgang fertig, der seit diesem Schuljahr gemeinsam die Schulbank drückt.
Von Denise von der Ahé weiter
Gaga-Talk mit Merkel Pop-Literat Benjamin von Stuckrad-Barre legt ein neues Buch vor: „Auch Deutsche unter den Opfern“ . Darin hat der 35-jährige, aus Bremen stammende Kulturjournalist, der seit 2006 wieder in Berlin lebt, mehr als 50 seiner Gesellschaftsreportagen und Porträts gebündelt. Dorit Koch sprach mit dem Schriftsteller.
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Naturgewalt am Kickertisch Sie nennen sich „Sturmflut“ und wollen an die Spitze stürmen. Nachdem die elf Jungs des Kicker-Clubs Bremerhaven in der vergangenen Saison einen Freifahrtschein in die zweite Tischfußball-Bundesliga bekommen hatten, haben sie sich jetzt im sportlichen Wettbewerb für die neue Saison qualifiziert.
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Die Qual der Schulwahl Wo mache ich nur mein Kreuz hin? Welches ist die richtige gymnasiale Oberstufe für mich? Diese Fragen stellen sich viele Schüler der neunten und zehnten Jahrgänge.
Von Annika Heyen, Humboldt-Schule weiter
Düsteres Szenario einer Gesundheits-Diktatur Eine Rebellin. Anders als ihre Heldin wider Willen in „Corpus Delicti“ ist die Autorin Juli Zeh überhaupt nicht angepasst. Ihr Eigensinn zeigt sich auch am vierten Abend der Literarischen Woche. Sie bricht das starre Konzept der Lesungen auf. Und trägt zusammen mit Lese-Patin Anne Schmeckies ein munteres Duett vor. In diesem Wechselspiel steckt Musik.
Von Anne Stürzer weiter
„Die Brüche machen Spaß“ Der Film mit Nora Tschirner und Til Schweiger sahen mehr als sechs Millionen Zuschauer – nun gibt es den „Keinohrhasen“ auch auf einer Bremer Bühne.
Von Ralf Sussek weiter
Der Kraftakt auf dem Weg in die Playoffs beginnt Bremerhaven. Zwei Drittel der Saison sind vorbei, zwölf Basketball-Bundesligisten rüsten sich zum Endspurt auf die acht Playoff-Plätze. Die Eisbären Bremerhaven sind als Tabellenvierter mittendrin statt nur dabei. Im fünften BBL-Jahr winkt der vierte Playoff-Einzug.
Von Oliver Riemann weiter
Zitterpartie für die Pinguins Die Fischtown Pinguins müssen weiter arg um den Einzug in die Meisterrunde der 2. Eishockey-Bundesliga zittern. Sie verloren 0:1 in Kaufbeuren und vergaben eine große Chance, sich ein komfortables Punktepolster anzulegen.
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Metall geschickt verarbeiten Ob verschnörkelter, metallener Gartenzaun, Brandschutztür oder funkgesteuertes Tor. Bei der Firma Huth kommt es auf Präzision an. Die leisten derzeit insgesamt 40 Mitarbeiter in dem Betrieb. Sechs junge Menschen sind in der Ausbildung – im Metallbau und im Büro. Ein Ausbildungsplatz zum Metallbauer ist noch frei.
Von Yvonne Gotthardt weiter
4 Meister des Absurden Waschkraft. So heißt das A-cappella-Ensemble, das am 4. März das Theater im Fischereihafen unter Wasser setzen will.
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Dinnerparty oder Oxford? England 1961: Angeregt plaudert das aparte Schulmädchen (Carey Mulligan) mit seinen Freundinnen auf der Straße. Als es im strömenden Regen den Heimweg antritt, fährt ein attraktiver Mittdreißiger (Peter Sarsgaard) in seinem schnittigen Bristol Roadster im Schritt-Tempo neben der 16-Jährigen her.
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Hellwache Eisbären lassen lahmen Tigers keine Chance 82:60 wurden die Tigers aus Tübingen vom auf Play-Off-Kurs liegenden Gastgeber abgefertigt. Circa 2800 Zuschauer durften gerade in der 2.
Halbzeit ein Eisbären-Team erleben, das den Schwaben mit einer couragierten Defensivleistung und der deutlich besseren Wurfquote kaum eine Chance ließ.
Simon Ryfisch weiter
50-Seiten-Kritik: Ali zum Dessert Türkische Frau sucht deutschen Mann mit türkischer Seele. Keine einfache Aufgabe für Hatice Akyün. Mit 36 Jahren ist die Autorin im Gegensatz zu ihren Schwestern noch nicht verheiratet. Und nur weil Akyün Expertin für Migrationsfragen ist, heißt das nicht, dass sie sich mit türkisch-deutschen Liebesbeziehungen genauso gut auskennt.
Von Yvonne Stock weiter
Ein Händchen für den Herd Elmlohe. Ernüchterung und Frust sind nicht selten die Folge, wenn Auszubildende feststellen, dass ihre ursprüngliche Vorstellung vom Traumberuf von der Realität des Alltags abweicht. Eine Möglichkeit, vor Ausbildungsbeginn einen realistischen Eindruck vom Arbeitsalltag zu gewinnen, sind berufliche Praktika. Interessierte können zum Beispiel eine Einstiegsqualifizierung im Krombacher Hof in Elmlohe absolvieren.
Von Julia Ladebeck weiter
Ein Job mit viel Energie Bremerhaven. „In der Region für die Region“ lautet der Leitsatz des Unternehmens NordEnergie AG. Die Gründer des Energiedienstleisters haben sich 2004 aus diesem Grund bewusst für den Standort Bremerhaven entschieden. Zu den Leistungen der Firma gehören die Planung und Errichtung von Solarstromerzeugungsanlagen (Photovoltaikanlagen).
Julia Ladebeck weiter
Verteidigung ist ein Fremdwort Bremerhaven. Die Serie der Eisbären ist gerissen. Nach sieben Siegen in Folge verloren die Bremerhavener gestern Abend nach einer schwachen Leistung verdient gegen den Tabellenvorletzten Giessen 46ers mit 81:84 (46:41). Für die Hessen war es nach sieben Niederlagen in Serie endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis.
Von Oliver Riemann weiter
Schlaraffenland-Fantasie in 3D
„Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ Dieser Film macht Appetit auf mehr. In dem 3D-Animations-Spektakel „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ regnet es Cheeseburger, Käse, Pizza, Hähnchenschenkel und Eis vom Himmel.
Deichhelden weiter
Pinguins dreifach gebeutelt Bremerhaven. „Mal schauen, wer abends um 18 Uhr in der Kabine sitzt. Dann sehe ich, wer spielt.“ Natürlich scherzt Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg, wenn er so etwas sagt, aber ein Körnchen Wahrheit ist doch dran. Denn gleich drei Umstände dezimieren seinen Kader für das Wochenende: Magen-Darm-Grippe, ein U20-Turnier und Olympia.
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Vierte Pleite gegen den Angstgegner Bremerhaven. Seit gestern Abend ist es amtlich: Die Lausitzer Füchse sind der Angstgegner der Fischtown Pinguins in der Zweiten Eishockey-Bundesliga. Alle vier Saisonspiele gegen die Sachsen gingen verloren, gestern gab es gar eine 0:5-Klatsche.
Lars Brockbalz weiter
Intelligente Sportskanonen Bremen. Wenn das Spiel beginnt, ziehen diese Fußballer ihr Ding durch. Kein noch so lautes Brüllen von der Trainerbank könnte sie antreiben, kein Fan-Gesang ihre Motivation erhöhen. Ihre Spielstrategie besteht aus einer immens langen Reihe aus englischsprachigen Wörtern und Klammern. Und dieser Programmiercode wird immer länger und ausgefeilter. Mit Erfolg.
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Telefonieren war gestern Barcelona. Apple hat es mit dem iPhone vorgemacht – und nun will die gesamte Mobilfunk-Branche von den mobilen Datendiensten profitieren. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona, der wichtigsten Mobilfunkmesse der Welt, preschen die großen Firmen hastig vor, um das Neuland zu erobern.
Von Andrej Sokolow weiter
Mit mehr Tempo zum Erfolg Bremerhaven. Nach vier Niederlagen in Folge hatte Gunnar Leidborg, Trainer der Fischtown Pinguins, gestern endlich mal wieder Grund zum jubeln. „Seine“ Schweden haben beim olympischen Eishockey-Turnier Deutschland geschlagen. Noch viel lieber würde der ehemalige Nationaltorhüter der „Tre Kronor“ aber heute Abend einen Pinguins-Sieg gegen Hannover bejubeln.
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Gelungene Show ohne Firlefanz Hamburg. Mit einer gelungenen Auftaktshow ohne derbe Sprüche und Firlefanz hat Stefan Raab seine Grand-Prix-Castingreihe gestartet. In der zweieinhalbstündigen ProSieben-Show „Unser Star für Oslo“ konzentrierten sich die Juroren Raab, Yvonne Catterfeld und Marius Müller-Westernhagen vor allem auf das musikalische Talent und den Auftritt der zehn Kandidaten.
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Andrew Drevo kam, sah und siegte.
Trier zieht den Protest zurück Bremerhaven. Andrew Drevo kam, sah und siegte. Mit seinem
Wahnsinnsdreier in letzter Sekunde zum 86:85 sorgte der Neuzugang der
Eisbären für ein Happy End der Dienstreise nach Trier. Seit gestern
Abend steht auch fest, dass die Bremerhavener um den Sieg nicht bangen
müssen. Denn TBB Trier hat den Protest, den Manager Lothar Hermeling
nach Spielschluss eingelegt hatte, zurückgezogen.
Deichhelden weiter
Der neue Eisbär hat sich gleich Freunde gemacht Drei Sekunden: Der Pass von Brandon Brooks kommt. Zwei Sekunden: Es bleibt Zeit für ein schnelles Dribbling an Christoper Copeland vorbei. Eine Sekunde: Andrew Drevo drückt hinter der Dreierlinie ab – und trifft. Der Neuzugang der Eisbären war am Sonnabend aus Sicht des Tabellenzweiten der Basketball-Bundesliga der Held in Trier. Mit seinem unglaublichen Dreier machte er den 86:85-Sieg an der Mosel perfekt. Was können die Eisbären-Fans noch von Andrew Drevo erwarten?
Oliver Riemann weiter
Einsatz für den Traumurlaub Arbeiten im Tourismus- und Freizeitbereich – das klingt für viele nach
Faulenzen am Strand und Urlaubs-Gaudi. Doch auch wenn es für Milena
Kaiser der Traumberuf ist – Arbeit ist es trotzdem. Von Annabel
Trautwein
Deichhelden weiter
Kartoffeln mit Stäbchen essen Für Xu Jang Xong ist das Leben in Deutschland spannend, aber auch
ungewohnt. Darum verputzt er Kartoffeln lieber mit Stäbchen als mit der
Gabel, Rotkohl beäugt er kritisch und Holundersaft verschmäht er sogar.
Deichhelden weiter
Neue Aufgabe für “Spirit” Der kleine Marsrover „Spirit“, der seit sechs Jahren den Roten Planeten erkundet, wird nicht mehr rollen. Die NASA hat ihre Bemühungen aufgegeben, den seit zehn Monaten im Sand steckengebliebenen Roboter zu befreien.
Gabriele Chwallek weiter
Anziehend und abstoßend zugleich Ian Brown ist einer dieser Engländer, die abstoßend und
anziehend zugleich wirken. Der Kerl aus dem nordwestlichen Warrington
sieht auf Fotos aus wie ein Hool, der beim klitzekleinsten Anlass
ausrastet und zuschlägt.
Deichhelden weiter
Der beste Werfer des Nordens Die Auswahl der Süd-Vereine hat die Statistik im prestigeträchtigen Allstar Spiel der Basketball-Bundesliga vor 6000 Zuschauern in Bonn gegen den Norden etwas aufpoliert. Mit 102:92 Punkten siegte der Süden erstmals wieder seit fünf Jahren und feierte im 19. Vergleich den dritten Sieg.
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